
Am Abend des 24. Großeinsatz auf der Hedwigshöhe: Feuerwehr Hohnstein probt den Ernstfall
Am Abend des 24. September 2025 wurde die Stille auf der Hedwigshöhe in Ehrenberg von lauten Sirenen durchbrochen. Doch zur Beruhigung aller: Es handelte sich nicht um einen echten Notfall, sondern um eine beeindruckende Einsatzübung der Gemeindefeuerwehr Hohnstein und benachbarter Wehren. Das realitätsnahe Szenario forderte die Einsatzkräfte bis an ihre Grenzen.
Die Alarmierung ging mit dem Stichwort „Brand-Mittel, Rauchentwicklung aus Scheune“ für die Hauptstraße 41 ein. Für die anrückenden Feuerwehren aus Ehrenberg, Ulbersdorf, Hohnstein und Cunnersdorf sowie den Rettungsdienst des ASB Neustadt bot sich ein dramatisches Bild: Dichter Rauch quoll aus der Scheune des Dreiseitenhofes. Die erste Lagemeldung bestätigte die Brisanz der Situation: Drei Personen wurden im Gebäude vermisst.
Sofort begannen die Trupps unter Atemschutz mit der Menschenrettung. Parallel dazu bauten andere Kameraden eine Riegelstellung auf, um ein Übergreifen der fiktiven Flammen auf die angrenzenden Wohn- und Stallgebäude zu verhindern. Eine weitere große Herausforderung war der Aufbau einer stabilen Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke.
Aufgrund der Komplexität und des Ausmaßes des angenommenen Brandes stufte die Einsatzleitung das Stichwort auf „Brand-Groß“ hoch. Dies führte zur Nachalarmierung der Feuerwehren aus Lohsdorf und Goßdorf. Zur Unterstützung wurde außerdem die Drehleiter (DLK) aus Neustadt angefordert, um den Brand effektiv von oben bekämpfen zu können.
Insgesamt waren 66 Einsatzkräfte mit 11 Fahrzeugen vor Ort. Die Zusammenarbeit der verschiedenen Wehren und die Koordination mit dem Rettungsdienst funktionierten reibungslos. Unter den wachsamen Augen des stellvertretenden Kreisbrandmeisters und weiterer Beobachter zeigten die Kameradinnen und Kameraden eindrucksvoll ihr Können, ihre Professionalität und ihren Teamgeist.
Gegen 19:30 Uhr konnte die Übung erfolgreich beendet werden. Alle drei vermissten Personen, dargestellt von Probanden, wurden gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. In der anschließenden Auswertung zogen alle Beteiligten ein positives Fazit. Die Übung hat gezeigt, dass die Alarm- und Ausrückeordnung greift und die Zusammenarbeit der verschiedenen Einheiten auch bei einem komplexen Großeinsatz hervorragend funktioniert. Solche Übungen sind unerlässlich, um für den Ernstfall bestens vorbereitet zu sein und die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten.
Sie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Turnstile. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Vimeo. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie müssen den Inhalt von reCAPTCHA laden, um das Formular abzuschicken. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten mit Drittanbietern ausgetauscht werden.
Mehr Informationen